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hat einerseits als wirtschaftsingenieur viele jahre an der entwicklung und auch                erprobung von automobilmotoren mitgearbeitet, was ihn quer durch ganz europa                      und amerika geführt hat.  

er hat andererseits hobbys - wie musizieren, fotografieren, philosophieren und                       sehr gute kontakte zu afrika - und dort seit vielen jahren kinderpatenschaften,                           die ihn auch mehrmals nach ghana in westafrika geführt haben.

er war offizier der bundeswehr und einige jahre schöffe am landgericht braunschweig

er liebt seit der jahrtausendwende percussion und das trommeln auf djembe und doundoun (kenkeni, sanban, dundun) und hat sich deshalb intensiv dem studium der polyrhythmik der malinke aus westafrika gewidmet und dabei auch an zahlreichen weiterbildungen quer durch deutschland und europa teilgenommen und kontinuierlich in unterschiedlichsten trommelgruppen gearbeitet mit sehr sympathischen lehrern und trommelfreunden, dabei viel dazu gelernt und nicht aufgehört zu lernen.. 



                               drumbeat on the beach - la palma






                      profil und engagement in der braunschweiger zeitung

                                          text lesen  H I E R




auszug vechelder bote zum thema trommeln in der region und musikalische früherziehung

                                              

vechelder bote
                                   




                                                                 H I E R


  

„Was also ist die Zeit? Wenn niemand mich danach fragt, weiß ich's, will ich's aber einem Fragenden erklären, weiß ich's nicht.“ 

Aurelius Augustinus von Hippo (354 - 430) spricht über drei Zeiten: Gegenwart des Vergangenen, Gegenwart des Gegenwärtigen und Gegenwart des Zukünftigen. Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft als solche existieren nach Augustinus nicht:

 

„Wie kann man sagen, dass [die vergangenen und zukünftigen Zeiten] sind, da doch die vergangene schon nicht mehr und die zukünftige noch nicht ist? Die gegenwärtige aber, wenn sie immer gegenwärtig wäre und nicht in Vergangenheit überginge, wäre nicht mehr Zeit, sondern Ewigkeit.“

Vielmehr ist die Vergangenheit eine Erinnerung in der Gegenwart, und die Zukunft eine Erwartung in der Gegenwart, während die Gegenwart selbst, ein aus der Zukunft in die Vergangenheit an unserem Geiste vorüberziehender Moment ist. Wir messen die Zeit anhand eines

 

„Eindruck[s], den die vorübergehenden Dinge [in unserem Geiste] hervorbringen und der bleibt, wenn sie vorübergegangen sind, ihn, den gegenwärtigen, [messen wir], nicht was vorübergegangen ist und ihn hervorgebracht hat.“

Das augustinische Zeitverständnis beinhaltet damit eine subjektive Komponente der Zeit, da wir die vergangene Zeit als Eindruck nur in unserem Geiste messen können, wir also in uns verschiedene erlebte Zeiträume miteinander vergleichen und dadurch immer zu subjektiven Aussagen gelangen müssen, so kam uns zum Beispiel jene Zeit länger vor, als eine andere. Zukünftige Dinge können wir nicht messen, da wir noch nichts über sie aussagen können, erst wenn sie an uns vorüberziehen und wir dadurch einen Eindruck gewonnen haben, können wir für uns entscheiden, ob jener Eindruck länger oder kürzer war. Dennoch ist Augustinus kein reiner Zeitsubjektivist, da für ihn die Zeit immer noch untrennbar mit den Dingen und der Welt verbunden sind:

 

„Ginge nichts vorüber, gäbe es keine vergangene Zeit; käme nichts auf uns zu gäbe es keine zukünftige Zeit; wäre überhaupt nichts, gäbe es keine gegenwärtige Zeit.“

Auch ist für Augustinus Zeit real und keine reine Ichzeit, da Gott sie geschaffen hat. Augustinus Zeitbegriff ist also subjektimmanent aber nicht rein subjektiv.

Trotzdem steht dieses Verständnis im krassen Gegensatz zu der platonischen objektiven Zeitauffassung, in der die Zeit die Bewegung von Himmelskörpern ist, so ist zum Beispiel die Vollendung eines Tages die Bewegung von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang. Dagegen führt Augustinus an, dass

 

„wenn sich ein Körper bewegt, [wir mit der Zeit messen], wie lange er sich bewegt, und zwar vom Anfang bis zum Ende seiner Bewegung, […] denn ein Körper bewegt sich nur in der Zeit“

und stellt diese selbst nicht dar. Und auch wenn sich ein Körper nicht bewegt, sind wir doch in der Lage seinen Stillstand zu messen und etwas über die Dauer seines Stillstandes auszusagen, genau deshalb kann Bewegung nicht gleich Zeit sein.


   Zeitphilosophie (Zitate) des Aurelius Augustinus, von dem auch "De musica" stammt


                                           

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